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Smarte Klassenzimmer

Smarte Klassenzimmer ermöglichen das Lernen in einer Umgebung, die sich um das Wohlbefinden aller kümmert und auf alle pädagogischen Bedürfnisse eingeht. Zunächst einmal ist ein smartes Klassenzimmer nicht in erster Linie ein Designkonzept. Es schreibt nicht genau vor, welche Art von Möbeln man haben sollte oder wo und wie sie platziert werden sollen. Aber Sie können das alte Schulkonzept mit einem Lehrerstuhl neben der Tafel und Bankreihen mit Stapelstühlen für die Schüler vergessen. Flexibilität ist der erste der zehn Grundsätze, die ein smartes Klassenzimmer ausmachen.

10 Grundsätze für ein smartes Klassenzimmer:

  1. Flexibilität: Die Gestaltung und Konfiguration muss allen Lernbedürfnissen unterschiedlicher Persönlichkeiten und Bedingungen gerecht werden.
  2. Anpassungsfähigkeit: Das Klassenzimmer und die pädagogischen Hilfsmittel müssen in der Lage sein, auf ein breites Spektrum spezifischer pädagogischer Bedürfnisse zu reagieren.
  3. Komfort. Die Lernumgebung muss das physische und psychische Wohlbefinden berücksichtigen. Alle Umgebungsparameter des Raums müssen kontrolliert und reguliert werden.
  4. Vielfältigkeit: Angemessene Ausstattung muss ein breites Spektrum von Bildungsvorschlägen und Lernmöglichkeiten abdecken.
  5. Konnektivität: Die Geräte müssen einfach und problemlos mit dem Internet verbunden werden können und über eine qualitativ hochwertige Verbindung verfügen.
  6. Personalisierung: Die Schüler:innen müssen sich mit dem Raum und den verschiedenen Lernsituationen identifizieren und sich mit ihm identifizieren können. Es muss Stauraum für ihre persönlichen Gegenstände vorhanden sein.
  7. Organisation: Es muss Kriterien, Strategien und Möglichkeiten geben, um die Materialien und Inhalte des Raums zu organisieren und ihre Nutzung, Zugänglichkeit und Funktionalität zu verbessern.
  8. Offenheit: Die Gestaltung und Struktur muss zur Umgebung und zu anderen Räumen hin offen sein und den visuellen und physischen Zugang von drinnen nach draußen und umgekehrt ermöglichen. Es muss Verbindungen zu anderen Bereichen geben.
  9. Sicherheit: Jeder muss sich sicher fühlen, wenn er die Räume und die darin enthaltenen Gegenstände nutzt.
  10. Nachhaltigkeit: Die Räume müssen so gestaltet sein, dass sie Nachhaltigkeit und Recycling fördern und nicht kontaminierende, nachhaltige und umweltfreundliche Rohstoffe verwenden.

Schülerinnen und Schüler müssen sich bewegen!

Man könnte meinen, dass es in den heutigen Schulen schon hektisch genug zugeht und dass es keine gute Idee ist, durch die Einrichtung eines "flexiblen" Klassenzimmers noch mehr Bewegung zu fördern. Doch das Gegenteil der Fall.

Die Forschung darüber, wie wir lernen, sagt, dass Bewegung sehr wichtig ist. Die Schüler müssen sich bewegen und interagieren, um eine sinnvolle Lernerfahrung zu machen. Viele Beobachter sind fasziniert, wenn sie die Lernenden in einem smarten Klassenzimmer beobachten. Die Umgebung ist ruhig, die Schüler:innen arbeiten konzentriert an ihren Projekten, während die Lehrer sich bewegen und mit ihnen interagieren.

Die Grundsätze der Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Vielfältigkeit sollen sicherstellen, dass das Klassenzimmer für verschiedene Lerntypen Wohlbefinden und Kontrolle bietet. Die Idee eines smarten Klassenzimmers besteht darin, dass alle Schüler:innen, unabhängig von ihrer Persönlichkeit, eine gute Lernerfahrung machen und sich im Klassenzimmer wohlfühlen.

Wenn man verschiedene Arbeits- und Lebensweisen im Klassenzimmer anbietet, mit Räumen sowohl für unabhängige als auch für gemeinschaftliche Arbeit, dann unterstützt man tatsächlich verschiedene Persönlichkeiten und Bedürfnisse.

(Quelle: "Smart Classroom Project" der Open University of Catalonia, Barcelona 2019)

https://hdl.handle.net/10609/152429

Weiterführende Informationen dazu (2024): https://discovery.biblioteca.uoc.edu/permalink/34CSUC_UOC/74og5m/cdi_proquest_journals_2911489083